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Peter Carls, Kiel
Wer sind Syzygos, Euodia und Syntyche in Phil 4,2? Kiel 1995 Als pdf-Datei (115 KB): Wer sind Syzygos, Euodia und Syntyche in Phil 4,2f?, Kiel 1995, pdf
Im
Rahmen der Hypothese, der Philipperbrief sei ein Schreiben
des Apostels Paulus, hat die historisch-kritische Exegese
die Namen Phil 4,2f als Namen historischer Personen
gedeutet. Als paränetische Allegorien erklärt sie hingegegen
eine strukturelle Analyse des Briefes, die zugleich
wahrscheinlich macht, daß der Philipperbrief ein
Pseudepigraphon ist.
Michael Conley, Erfstadt-Lechenich
Die sog. Briefe des Paulus und die Apostelgeschichte vor dem Hintergrund der kirchenpolitischen Auseinandersetzungen zwischen Katholizismus und Marcionitismus im 2. Jahrhundert. English version: MARCION'S PLACE IN EARLY CHRISTIANITY: A POLITICAL POWERPLAY Center for Marcionite Research - D.J. Mahar, USA. Hermann Detering, Berlin
Nach dem historischen Jesus fragen - oder historisch nach Jesus fragen?
Hermann Detering, Berlin 2007 Hermann Detering: Judas und das Judas-Evangelium, 2005 (pdf) English summary by Klaus Schilling Siehe dazu: Gospel of Judas: Question of authorship (Detering) and Ireneaus on the Cainites
Hermann Detering: Die lukanische „Weinregel“ 5,39 – eine antimarcionitische Glosse? 2006 Der Galaterbrief in seiner ursprünglichen Gestalt I. Vorwort. II. Der Text, Berlin 2000 pdf III. Deutsche Übersetzung, Berlin 2000
A
RECONSTRUCTION OF MARCION'S TEXT TO THE GALATIANS IV. Erläuterungen, Berlin 2000 pdf - 515 KB The Original Version of the Epistle to the Galatians - Explanations, translated by Frans Joris Fabri, 2003 - English translation of: "Erläuterungen" - pdf
Der Römerbrief in seiner ursprünglichen Gestalt (pdf) 2005
1 b) Rekonstruktion
5
Deutsche Übersetzung
6.
Anhang: Echte
und vermeintliche Pauluszitate bei den Apostolischen Vätern Der Römerbrief gilt als das längste und theologisch bedeutendste Schreiben des Paulus. Allerdings enthält die Schrift in ihrer heutigen (kanonischen) Form eine Reihe kaum lösbarer innerer Widersprüche. Da der Verfasser in seinem Schreiben Heidenchristen anredet und im wesentlichen eine Auseinandersetzung mit dem Judentum führt, wird oft vom „Doppelcharakter“ bzw. der „Janusgesichtigkeit“ des Briefes gesprochen. In der Untersuchung: Der Römerbrief in seiner ursprünglichen Gestalt versuche ich zu zeigen, dass die innere Widersprüchlichkeit nicht theologisch, sondern literar-, bzw. textkritisch erklärt werden muss. Der ständige Perspektivwechsel, das unterschiedliche sprachliche Niveau und die theologischen Differenzen müssen vor dem Hintergrund zweier unterschiedlicher Textschichten bzw. Rezensionen verstanden werden, einer längeren katholischen und einer kürzeren marcionitischen. Entscheidend ist die Erkenntnis, dass die marcionitische Version keineswegs eine tendenziöse Überarbeitung der katholischen darstellt, wie bisher allgemein angenommen, sondern letztere das Resultat der umfangreichen Redaktion eines ursprünglich marcionitischen Textes. Erst die Einsicht in diesen, durch die deutsche Forschung des 19.und 20. Jahrhunderts (Zahn, Harnack) verdunkelten, bis heute nicht erkannten Sachverhalt ermöglicht ein historisches Verständnis der Paulus zugeschriebenen Epistel. Die Gegner des Paulus im Galaterbrief
Die synoptische Apokalypse (Mk 13par) - ein Dokument aus der Bar Kokhba-Zeit, Berlin 2000 Als pdf - Datei (396 KB): Die synoptische Apokalypse (Mk13par) - ein Dokument aus der Bar Kokhba-Zeit, Berlin 2000, pdf Der Aufsatz geht der Frage der Datierung der sog. Synoptischen Apokalypse (Mk 13par) nach. Eine Reihe von Indizien belegt, daß die Apokalypse offenbar nicht im ersten, sondern erst im zweiten Jahrhundert n.Chr. - zur Zeit des Bar Kokhba-Aufstandes - entstanden ist. Englische Übersetzung: The Synoptic Apocalypse (Mark 13 par): a document from the time of Bar Kochba The thirteenth chapter of the Gospel of Mark belongs to those texts of the New Testament which have been examined particularly often in recent times. Despite many differences in detail, a certain consensus is apparent between exegeses in so far as they all assume that the text in question, the so-called “Synoptic Apocalypse”, arose either in the first or the second half of the first century. This investigation, however, will show that there are a number of factors which exclude such a dating and that numerous of clues indicate rather an origin in the time of the Bar Kochba uprising (132-135 CE)... continue (pdf)
Englische Zusammenfassung: Little Apocalypse and the Bar Kochba Revolt Eine Auseinandersetzung mit den Thesen des Aufsatzes in: Was Detering Right about the Date of Mark? von Michael Turton Marcion - Peregrinus, Berlin 2000 Ist Lukians Schrift „Über das Lebensende des Peregrinus" eine Marcion-Satire? Im Mittelpunkt dieses Aufsatzes steht der Titelheld der lukianischen Satire „Über das Lebensende des Peregrinus": Peregrinus Proteus. Es wird zu zeigen versucht, daß es sich dabei um einen marcionitischen Christen handelte. Darüberhinaus können zahlreiche Parallelen zur Biographie des Häretikers Marcion nachgewiesen werden.
Die Paulusbriefe in der Holländischen Radikalkritik, Berlin 1996
Als pdf - Datei (220 KB): Die Paulusbriefe in der Holländischen Radikalkritik 1996 pdf De Hollands–Radicale Benadering Van De Paulijnse Brieven, 1996 - Nederlandse vertaling: Ds. J.H. Ritzema Bos† pdf-Version: Hermann Detering: De Hollands–Radicale Benadering Van De Paulijnse Brieven, 1996 Nederlandse vertaling: Ds. J.H. Ritzema Bos† Ein Überblick über die Holländische Radikalkritik, ihre Repräsentanten und ihre Erforschung der paulinischen Schriften. Im Mittelpunkt des Schlußteils steht die Frage nach der gegenwärtigen Aktualität der Holländischen Radikalkritik.
Der erste Clemensbrief und die Ignatianen in der Holländischen Radikalkritik, Berlin 1992 Die holländische Radikalkritik sah sich im Rahmen ihrer Unechtsheitshypothese damit konfrontiert, eine Erklärung dafür zu geben, daß sowohl I Clem als auch die Ignatianen deutlich Kenntnis der Paulusbriefe verraten. English-Translation: 1 Clement and the Ignatiana in Dutch Radical Criticism, Berlin, Translated by Frans-Joris Fabri - pdf
Der Geist ist
frei! - Albert Kalthoffs freigeistiges Engagement als
Pastor an der St. Martini-Kirche in Bremen, Schriftsteller und Präsident des Deutschen Monistenbundes.
Gnosis, Marcionitismus und die Spätdatierung der Paulusbriefe Was bedeutet die Frage nach der Existenz einer vorchristlichen Gnosis für die Entstehung der paulinischen Literatur und deren Echtheit? Wie läßt sich die radikale Spätdatierung der Paulusbriefe in den Rahmen der Geschichte des 1./2. nachchristlichen Jahrhunderts einpassen? Turmel redivivus - Die Ignatianen als marcionitische Pseudepigrapha, 2007Die Selbstverständlichkeit, mit der die Mehrzahl der Theologen heute die Sammlung der sieben ignatianischen Briefe (der Mittleren Rezension) als authentische Dokumente aus der Hand des legendären syrischen Märtyrerbischofs betrachtet, ist kritischen Forschern früherer Generationen nicht immer zueigen gewesen. Man braucht keineswegs auf Calvin zurückzugehen, der die ignatianische Literatur insgesamt als Fälschung bzw. „Narrenposse“ abtat. Besonders das 19. Jahrhundert weist eine Reihe ehrenwerter protestantischer Wissenschaftler von Ferdinand Christian Baur und Gustav Volkmar bis hin zu Adolf Hilgenfeld auf, die die im Namen des Ignatius überlieferte Literatur, einschließlich der Briefe der Mittleren Sammlung, gründlich prüften – und für zu „leicht befanden“ bzw. in ihnen Fabrikate der frühchristlichen Pia Fraus zu erkennen glaubten... Vgl. dazu die Karte Frank McGuire, Victoria, BC, Canada
Frank McGuire ist u.a. Autor einer gerade erschienenen Biographie über Manfred Freiherr von Richthofen: The many deaths of the Red Baron/ - Calgary : Bunker to Bunker Pub., 2001. The Posthumous Clash Between Peter and Paul, 2001 Der Streit zwischen Petrus und Paulus in Antiochien als Fiktion eines (prä-) marcionitischen Autors mit dem Zweck, den Paulus der Apostelgeschichte zu diskreditieren. McGuire nennt neue Indizien für seine seit den sechziger Jahren (im Hibbert Journal) vertretene These einer Abhängigkeit des Galaterbriefes von der Apostelgeschichte.
Stephan Huller - USA
POLYCARP THE STRANGER: A PORTRAIT IN SAINTHOOD AND
SATIRE, 2006 In seinem Aufsatz bemüht sich Huller um den Nachweis, daß sich hinter der lukianischen Gestalt des Peregrinus Proteus in Wahrheit Polycarp von Smyrna verbirgt. Darrell J. Doughty, Madison NJ, USA
Paulinische Paradigmen und die Frage der Echtheit der Paulusbriefe , Madison NJ 1996
Als PDF-Datei (292 KB): Paulinische Paradigmen und die Frage der Echtheit der Paulusbriefe pdf In seinem programmatischen Aufsatz zeigt der amerikanische Wissenschaftler Darrell J. Doughty, daß die bisherige Paulusforschung in einer systemimmanenten Krise steckt, aus der sie sich nur dann befreien kann, wenn sie bereit ist, sich neuen Konzeptionen und Paradigmen - unter Einbeziehung des radikalkritischen - zu öffnen. Muhammad Kalisch, Münster Der Münsteraner Lehrstuhlinhaber für Religion des Islam, Prof. Muhammad Kalisch, zuständig für die Ausbildung islamischer Religionslehrer in Deutschland, hat mit einer persönlichen Stellungnahme in den eskalierenden "Karikaturenstreit" eingegriffen. Kalisch, der sich selber als "zaiditischen Schiiten" bezeichnet (die zaiditische Schia ist eine rationalistisch geprägte Strömung innerhalb des Islam), fordert Selbstkritik sowohl von islamischer wie auch nichtislamischer Seite und eine Rückkehr zum friedlichen Dialog. Weiter zur ausführlichen Stellungnahme- pdf. Mohammad Kalisch: „Islamische Theologie ohne historischen Muhammad - Anmerkungen zu den Herausforderungen der historisch-kritischen Methode für das islamische Denken" Als PDF-Dokument Solidaritätserklärung und Unterschriftenliste
Sub Pontio Pilato – Chronologie als Ausdruck frühchristlicher Substitutionstheologie (2008) Dem Untergang des ersten Tempels wird in der rabbinischen Literatur ein paradigmatischer Stellenwert zuerkannt. Das Wirken Jeremias fiel in die letzten vierzig Jahre vor diesem Ereignis. Dies ist möglicherweise ein Grund für die Auffassung, die Jahre zwischen 30 und 70 seien eine verhängnisvolle Zeit gewesen. Rabbinische Texte sprechen von ständig wiederkehrenden Mirakeln bedrohlicher Art. Es mag polemische Gründe gegeben haben, warum die Evangelien indirekt auf das Schicksal Jesu als Auslöser dieser 40-jährigen Krise verweisen. Nachvollziehbar, wenn auch rein spekulativ, wäre somit die Frage, ob die neutestamentliche Chronologie zu buchstäblich verstanden wird. Die Zeitangabe von vierzig Jahren könnte auch symbolisch gemeint sein... Robert M. Price, Madison NJ, USA Website: http://robertmprice.mindvendor.com/
Robert M. Price geht in seinem Aufsatz der Identität des Simon Magus und seinem Verhältnis zu Paulus nach. Sein Ergebnis: Simon wurde in späterer Zeit als ein "Ersatzmann" des Paulus benutzt, auf den Vorwürfe projiziert wurden, die sich ursprünglich auf Paulus bezogen The Evolution of the Pauline Canon
"The first collector of the Pauline Epistles had been Marcion. Of the epistles themselves, he is probably the original author of Laodiceans, the Vorlage of Ephesians) and perhaps of Galatians, too. Like Muhammad in the Koran, he would have read his own struggles back into the careers of his biblical predecessors. Marcion adapted the now-lost Ur-Lukas and combined it with his ten-letter Pauline Corpus to form the Apostolicon." Neu: Роберт М. Прайс: Эволюция Павлова канона Beiträge zur aktuellen Diskussion über die Identität der Arianer Obwohl es sich bei den folgenden 3 Aufsätzen nicht um radikalkritische Beiträge im engeren Sinne handelt - ihre Autoren stammen aus dem Kreis der Chronologiekritiker - wurden sie hier wegen ihres Inhalts, der auch Theologen interessieren sollte, aufgenommen. Die Diskussion der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Grenzen von Chronologie- und Radikalkritik sich ohnehin nur noch schwer ausmachen lassen. Jan Beaufort, Würzburg „Arius“ hat nie wirklich existiert, sondern war eine ins 4. Jh. rückprojizierte historische Fiktion. Hauptziel des theologischen Konstrukts war die Verketzerung einer mächtigen antitrinitarischen und antikoptischen Bewegung, die unter Justinian verboten wurde. Sie ist identisch mit der heute noch existierenden Shi’at 'Ali, der Partei des Erhabenen. Arianer und Aliden - Über die gnostischen Ursprünge des Christentums und der Shi'at 'Ali Die in ZEITENSPRÜNGE 2/2008 verteidigte These, nach der mit den (spätestens seit Kaiser Justinian verketzerten) Arianern auch die heute noch existierenden Schiiten gemeint waren, ist nicht nur auf Zustimmung gestoßen. Mehrere kritische Stimmen waren vernehmbar, in privater Korrespondenz wie in der Öffentlichkeit. Insbesondere Andreas Birken hat Bedenken geäußert – zunächst im Weimarer Vortrag und dann in einem ZS-Artikel [Birken]...
Zainab Angelika Müller, Berlin www.symbolforschung.de/media/Volltexte/Zur Identitaet der Arianer.pdf Eine Antwort auf Jan Beaufort. Zu den auf dieser Website verwendeten Fonts * BWHEBB, BWHEBL [Hebrew]; BWGRKL, BWGRKN, and BWGRKI [Greek] Postscript Type 1 and TrueType fonts Copyright 1994-1999 BibleWorks, LLC. All rights reserved. These Biblical Greek and Hebrew fonts are used with permission and are from BibleWorks for Windows, the premier exegetical and research. Bible software system. http://www.bibleworks.com.
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