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Der Gefälschte Paulus Das Urchristentum im Zwielicht, 1995 Kurzbeschreibung aus "Humanist"
The
Falsified Paul
- Early Christianity in the Twilight
In
theology and church Paul is regarded as the most important
and most reliable historial witness to Jesus and early
Christianity. This book nevertheless contradicts the common
conception and shows that all the Pauline letters are in
fact skillful falsifications from the second century.
Die Paulusbriefe in der
Holländischen Radikalkritik (Kontexte. Neue Beiträge zur
Historischen und Systematischen Theologie, Bd. 10), 1992. Abstract (english/german/dutch) Inhalt (pdf) Leseprobe (pdf)
Rezensionen Theologische Literaturzeitung - Nr 11 - 122. Jg - Nov 1997 - Sp. 977-978 - Jürgen Becker: Der Völkerapostel Paulus im Spiegel seiner neuesten Interpreten FOCUS Nr. 5 - 30 Januar 1995 - Roger Thiede: Der falsche Paulus http://www.focus.de/kultur/leben/religion-der-falsche-paulus_aid_152723.html http://www.focus.de/kultur/leben/modernes-leben-wer-war-jesus_aid_156686.html
IDEA Nr. 7/95
- Rainer Riesner: Paulus ist keine
Erfindung
SELK-INFO
Nr. 187 Mä Reformiertes Forum 15/16, 13. April 1995 - Fritz Gloor: Echte Auseinandersetzung gefordert Eta Linneman: Der Wahnsinn hat Methode! HAZ Hannoversche Allgemeine Zeitung, 25. April 1995: Ekkehart Böhm: Suche nach dem Ghostwriter Bremer Kirchenzeitung 13/95 - Wilhelm Fuhrmann: Der gefälschte Paulus Interpretatie juni 1995 - Eduard Verhoef: Geen brief van Paulus? Kirche intern, Forum für eine offene Kirche, für Gesellschaft, Politik und Kultur, 4/95 - Wolfgang Beilner: Wer ist der heilige Paulus?
Hermann Detering, Falsified Paul:
Lunacy in a Package
G.A. van den Bergh van Eysinga: Lebt Jesus - oder hat er nur gelebt?
Hat Jesus gelebt? - Die Frage wird vom niederländischen Neutestamentler Gustaaf A. van den Bergh van Eysinga in verschiedenen Einzelstudien wissenschaftlich kompetent und ohne jede Sensationshascherei untersucht. Sein Ergebnis: Jesus war ursprünglich keine historische Gestalt, sondern die symbolische Darstellung verschiedener religiöser und philosophischer Ideen der Antike. Der kirchliche Jesus ist das Resultat eines komplizierten Historisierungsprozesses. Für den modernen Menschen kommt es darauf an, religiöse und geschichtliche Wahrheit auseinanderzuhalten und wieder den ursprünglichen Gleichnischarakter der Christusgestalt zu entdecken. Der Band versammelt 5 frühchristliche Studien des holländischen Radikalkritikers.
Inhalt:
Earl Doherty
Basiert das Christentum auf
einer Legende? 2003
Rezensionen MIZ - Dr. Michael Schmidt-Salomon, Trier, 2004
Eduard von Hartmann Jean-Claude Wolf
Jean-Claude Wolf, Eduard
von Hartmann. Ein Philosoph der Gründerzeit. – 236 S.,
Würzburg (Königshausen & Neumann), 2006, 48,00 Euro. Rezension von Dr. Bernhard Hoffers, 2006 Das Todesjahr des Philosophen Eduard von Hartmann, geboren 1842, jährte sich 2006 zum hundertsten Male, am 6. Juni. Zu diesem Anlass hat Jean – Claude Wolf, Professor für Ethik und Politische Philosophie an der Universität Miséricorde in Freiburg/Schweiz, gleich zwei Bücher erscheinen lassen. Was hat es mit dem einst vielgenannten, viel kritisierten und dann vergessenen Verfasser der „Philosophie des Unbewussten“ auf sich, dass ihm nach all den langen Jahren der Nichtbeachtung diese Aufmerksamkeit zu Teil wird? Roger Parvus
In meinem Aufsatz Turmel redivivus - Die Ignatianen als marcionitische Pseudepigrapha, 2007 habe ich versucht, im Anschluß an Joseph Turmel die marcionitische Herkunft der Ignatianen zu erweisen. Einen anderen Weg, die Herkunft der Ignatianen zu klären, geht Roger Parvus. In seinem soeben erschienenen Buch "A New Look At The Letters Of Ignatius Of Antioch And Other Apellean Writings" vertritt er die These, die dem Bischof Ignatius zugeschriebenen Briefe der Mittleren Rezension stammten in Wahrheit aus dem Kreis des Marcion-Schülers Apelles und seiner Gefährtin, der Prophetin Philumene. Der Text in seiner heutigen Form geht nach Parvus auf die Arbeit eines späteren Redaktors zurück, der zahlreiche Änderungen und Interpolationen vornahm, um ihn für die katholische bzw. protokatholische Kirche des 2. Jahrhunderts umzuschreiben. Zur Untermauerung seiner These unterzieht Parvus zentrale Textstellen des ignatianischen Briefcorpus einer ausführlichen Exegese. Schließlich wagt er eine vorsichtige Identifizierung des Verfassers. Es soll sich, wie Parvus im Anschluß an eine entsprechende These von Daniel Völter vermutet, um keinen anderen als um den aus einer lukianischen Satire bestens bekannten Peregrinus Proteus handeln (vgl. dazu meinen Aufsatz Marcion - Peregrinus, Berlin 2000 Ist Lukians Schrift „Über das Lebensende des Peregrinus" eine Marcion-Satire? bzw. Is Lucian’s „On the Death of Peregrinus”a Satire on Marcion? Translated by Frans-Joris Fabri/Rowan Berkeley, Berlin 2004 ) Im letzten Kapitel des Buches beschäftigt sich Parvus mit der Bedeutung seiner Theorie für die übrige frühchristliche Literatur. Er beobachtet zahlreiche Parallelen zwischen den Ignatius-Briefen und dem johanneischen Corpus und weist nach, daß sowohl Johannesevangelium wie Johannesbriefe als Produkte der Schule des Apelles aufgefaßt werden können. Auch hier hat nach Parvus die katholische bzw. protokatholische Redaktion den Blick auf die wirkliche Herkunft dieser Literatur bis heute vernebelt. Parvus prophezeit, daß der Tag kommen wird, an dem das einstweilen noch unter dem Namen von Ignatius und dem Evangelisten Johannes kursierende Textcorpus korrekt auf Philumene, Apelles und Peregrin zurückgeführt werden wird. Der Autor ist ehemaliger katholischer Priester und lehrte von 1980 bis 1987 an einem katholischen traditionalistischen Seminar in den USA. HD
Revising a theory first put forward in
1927 by the modernist Catholic priest Joseph Turmel, the author contends
the letters of Ignatius of Antioch were in fact written by a follower of
Apelles, the second-century one-time disciple of Marcion. He shows how
the present text of the letters are the work of a proto-Catholic editor
who, later in the same century, modified the letters to make them
serviceable to his own community. In support of this new theory, Parvus
examines the Ignatian letters for traces of Apellean doctrine as well as
telltale signs of editorial additions and deletions. He also ventures a
guess as to the identity of the Apellean author and the orthodox editor.
Robert M. Price
Nach mehr als einem Jahrhundert neutestamentlicher Wissenschaft wird für Price immer deutlicher erkennbar, daß wir es bei "Jesus" mit einem fiktiven Amalgam zu tun haben, in dem sich die Hoffnungen und Glaubensrichtungen der frühen Christenheit widerspiegeln. Über den historischen Jesus sagen sie nichts.
Rezensionen Reviewed by Earl Doherty. Institute for Higher Critical Studies JHC 7/1 (Spring 2000), 126-140.
The incredible shrinking son of man, 2003 Der amerikanische Neutestamentler (Mitglied des "Jesus Seminars" und Herausgeber des "Journal of Higher Criticism") weist nach, daß die Grundlagen für ein historisch verantwortetes Jesusbild radikal geschrumpft sind. An einer deutschen Übersetzung des Buches wird derzeit gearbeitet. Rezensionen
Robert M. Price: The Pre-Nicene New Testament Alle Texte werden von Price eingeleitet und kommentiert. Hier warten auf den an herkömmliche theologische "Einleitungen" und Kommentare gewöhnten Leser sicherlich die größten Überraschungen. Price verfolgt in seiner Kommentierung durchgehend eine an der radikalen Kritik (niederländischer Coleur) geschulte Perspektive. Die Paulsbriefe gelten ihm sämtlich als pseudepigraphische Schreiben aus dem 2. Jahrhundert, marcionitische Kreise als deren Verfasser, katholische Theologen des späten 2. Jahrhunderts als deren Bearbeiter. Die "Orthodoxie" geht der "Häresie" in den meisten Fällen nicht voran, sondern folgt ihr nach. Die Gestalt des historischen Jesus verschwimmt im doketischen Nebel. HD Earl Doherty: "But the most innovative and intriguing grouping in The Pre-Nicene New Testament is what Price has done with the Pauline corpus of epistles..." Eingegangene Bücher
Gewiss kein radikalkritisches, aber in vieler Hinsicht ungewöhnliches Werk. Naundorfer wandelt in den Spuren Eislers, Carmichaels und Eisenmans: Jesus ist für ihn das Haupt einer Essenerverschwörung. Aus der militanten Sekte bildet sich später unter Einfluss des Saulus/Paulus das Christentum. Ansonsten ist das Buch, was Datierung und Behandlung der Quellen betrifft, recht konventionell. Die synoptischen Evangelien werden in die Zeit zwischen 71-95 datiert, die Briefe des Saulus/Paulus zwischen 52 und 62 etc. Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Huber: "Ich ... bestätige Ihnen gern, dass die Intensität Ihrer Beschäftigung mit den neutestamentlichen Quellen sowie mit Flavius Josephus mich beeindruckt."
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NEUERSCHEINUNGEN
The Prolegomena of Jean Hardouin - translated by Edwin Johnson ***
In his
famous “Prolegomena” the Jesuit Jean Hardouin (1646-1729) developed the
thesis that the greater part of Classical literature, along with most
Christian patristic literature, had been fabricated by a crew of forgers
in the thirteenth and fourteenth centuries.
USA/GB
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„Es gehört eine tiefe Kenntnis der Probleme … dazu, um diese Versuche
…
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