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Die Mär von den "Essenern von Qumran" scheint damit endgültig widerlegt, ebenso wie die These, bei der Siedlung habe es sich um eine "Schriftrollenmanufaktur" gehandelt. Wer mehr darüber erfahren will, lese den Artikel in Spiegel online. Näheres in Kürze. HD Berlin, 4. 11. 2005 Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat im Fall des Göttinger Theologen Gerd Lüdemann den Entzug der Lehrerlaubnis für das Fach "Neues Testament" bestätigt. Begründung: Die theologische Fakultät diene "der Ausbildung des theologischen Nachwuchses der evangelischen Kirche wie auch der Vertiefung und Übermittlung von Glaubenssätzen". Hierzu seien nur Professoren mit "entsprechendem Bekenntnis" geeignet. Die Universität sei daher berechtigt, ihren Lehrbetrieb nach den Anforderungen der Kirche zu organisieren. - Nach Lüdemann wurde die protestantische Theologie mit diesem Urteil aus dem Kreis der universitären Wissenschaften verabschiedet. Lüdemann ließ offen, ob er gegen das Urteil Klage beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe einreichen wird. Spiegel Online - idea - KATH.NET - Katholischer Nachrichtendienst - Bundesverwaltungsgericht Leipzig | Pressemitteilungen Berlin, 29.10.2005 Sowohl die englische Version meines Buches: Der gefälschte Paulus (Patmos Verlag 1995) in der Übersetzung von Prof. D. Doughty, als auch The Synoptic Apocalypse (Mark 13 par): a document from the time of Bar Kochba (JHC 7,2, 2000) sind ab jetzt online verfügbar. Eine überarbeitete und erweiterte Fassung des Buches wäre zwar seit langem fällig, kann aber derzeit aus verschiedenen Gründen (noch) nicht in Angriff genommen werden. Hermann Detering
In
theology and church Paul is regarded as the most important
and most reliable historial witness to Jesus and early
Christianity. This book nevertheless contradicts the common
conception and shows that all the Pauline letters are in
fact skillful falsifications from the second century. Upload here (pdf ca. 1600 KB!) Separate pdf's (Michael Hoffman's website)
The Synoptic
Apocalypse (Mark 13 par): The thirteenth chapter of the Gospel of Mark belongs to those texts of the New Testament which have been examined particularly often in recent times. Despite many differences in detail, a certain consensus is apparent between exegeses in so far as they all assume that the text in question, the so-called “Synoptic Apocalypse”, arose either in the first or the second half of the first century. This investigation, however, will show that there are a number of factors which exclude such a dating and that numerous of clues indicate rather an origin in the time of the Bar Kochba uprising (132-135 CE)... continue (pdf)
Gnosis, Marcionitismus und die Spätdatierung der Paulusbriefe Berlin, 15. August 2005. Was bedeutet die Frage nach der Existenz einer vorchristlichen Gnosis für die Entstehung der paulinischen Literatur und deren Echtheit? Wie läßt sich die radikale Spätdatierung der Paulusbriefe in den Rahmen der Geschichte des 1./2. nachchristlichen Jahrhunderts einpassen?
Zum neuen Artikel von
Hermann Detering:
Berlin, 2. August 2005. Der Römerbrief gilt als das längste und theologisch bedeutendste Schreiben des Paulus. Allerdings enthält die Schrift in ihrer heutigen (kanonischen) Form eine Reihe kaum lösbarer innerer Widersprüche. Da der Verfasser in seinem Schreiben Heidenchristen anredet und im wesentlichen eine Auseinandersetzung mit dem Judentum führt, wird oft vom „Doppelcharakter“ bzw. der „Janusgesichtigkeit“ des Briefes gesprochen. In der Untersuchung: Der Römerbrief in seiner ursprünglichen Gestalt versuche ich zu zeigen, dass die innere Widersprüchlichkeit nicht theologisch, sondern literar-, bzw. textkritisch erklärt werden muss. Der ständige Perspektivwechsel, das unterschiedliche sprachliche Niveau und die theologischen Differenzen müssen vor dem Hintergrund zweier unterschiedlicher Textschichten bzw. Rezensionen verstanden werden, einer längeren katholischen und einer kürzeren marcionitischen. Entscheidend ist die Erkenntnis, dass die marcionitische Version keineswegs eine tendenziöse Überarbeitung der katholischen darstellt, wie bisher allgemein angenommen, sondern letztere das Resultat der umfangreichen Redaktion eines ursprünglich marcionitischen Textes. Erst die Einsicht in diesen, durch die deutsche Forschung des 19.und 20. Jahrhunderts (Zahn, Harnack) verdunkelten, bis heute nicht erkannten Sachverhalt ermöglicht ein historisches Verständnis der Paulus zugeschriebenen Epistel. Ohne der Frage nach der Verfasserschaft des Briefes nachzugehen, gelangt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass sich die Theologie des "Paulus":
Die erstmals veröffentlichte Webfassung (pdf und teilweise htm) enthält eine Einleitung, eine Rekonstruktion (inkl. Übersicht über die marcionitischen Textvarianten), den rekonstruierten Text (inkl. deutscher Übersetzung), ein Kapitel über den unterschiedlichen Sprachgebrauch von marcionitischer und katholischer Version und einen theologischen Vergleich. Von allgemeinen Interesse könnten neben der Einleitung der sprachliche und theologische Vergleich sein (htm). Die vollständige Arbeit ist unter Aktuelles zu finden. Marcions Galaterbrief und die Apostolischen Väter (deutsch BKV) für BibleWorks Ein vollständiger marcionitischer Erlösermythos (Esnik von Kolb, Wider die Sekten - Buch 4)
Oyxrhynchus-Papyri lesbar gemacht
Papyrus Reveals New Clues to Ancient World - Artikel von James Owen Die Oxyrhynchus Papyri - Wir kennen erst ein Prozent - Von Joachim Latacz
Polnische Archäologen entdecken
christliche Handschriften aus dem 6. Jahrhundert Judasevangelium entdeckt? Berlin, 13.04.2005 Nachdem über den Inhalt des sog. "Judasevangeliums" bisher nur Mutmaßungen angestellt werden konnten, besteht nun die Möglichkeit, daß wir, nach ca. 1800 Jahren, mehr über das ominöse Evangelium erfahren. Wie bekannt geworden ist, hat der Genfer Professor Rodolphe Kasser, ein bekannter Fachmann für koptisch-sahidische Literatur, auf einem Kongress für Koptische Studien für 2006 die Veröffentlichung und Übersetzung einer Schrift angekündigt, die denselben Titel trägt wie das vom Kirchenvater Irenäus gegen Ende des 2. Jahrhunderts zitierte Werk: „Iudae evangelium“. Weiter Hermann Detering: Judas und das Judas-Evangelium, 2005 (pdf) - English summary by Klaus Schilling * Siehe dazu: Gospel of Judas: Question of authorship (Detering) and Ireneaus on the Cainites
Hinweis auf Yahoo! -Diskussionsgruppe: JesusMysteries · Explore the question, "Was Jesus an historical figure?" Laypersons and Scholars are welcome to present views. A discussion of the ideas in such recently published books as, The Jesus Mysteries: Was the 'Original Jesus' a Pagan God? by Timothy Freke and Peter Gandy; The Jesus Puzzle: Did Christianity Begin with a Mythical Christ? by Earl Doherty; and, Jesus: A Revolutionary Biography and The Birth of Christianity by John Dominic Crossan. Also raised are relevant ideas in works by authors Paula Fredriksen, G. A. Wells, Robert M. Price, Elaine Pagels, Stevan Davies, Darrell Doughty, Burton Mack, Alvar Ellegard, Marcus Borg, John P. Meier, Hermann Detering, Robert Eisenman, John S. Kloppenborg, et al. One of the main attractions in asking the controversial question, "Was Jesus historical?" is the engagement in an intriguing, interesting, and investigative challenge to become better informed. We're doing detective work, examining the historical record, discovering evidence, researching, gathering clues from each other, marshalling and weighing evidence, sorting, assessing, trying to synthesize. JesusMysteries is an ongoing *historical* inquiry and not a religious one--do not post messages of an apologetic nature. Exploration of the widely varied theories is encouraged in your search for fact and truth. Articles, interviews, book reviews and other resources are provided in the extensive Bookmarks section to this community http://groups.yahoo.com/group/JesusMysteries/links Please feel free to join and interact and to express yourself courteously. Welcome to everyone and enjoy!
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Neu hinzugekommen: Dezember 2005:
Die Radikalkritik
Arthur Drews und die
Bestreitung Oktober 2005 Arthur Drews: Die Petruslegende, 1924 The Legend of Saint Peter: A Contribution to the Mythology of Christianity Arthur Drews, 1910/1924 - Klaus Schilling's summary
A. Kalthoff: Ein deutscher Monistenbund Blaubuch I, 3, 1906, 109-111.
Jean Magne: G.A. van den Bergh van Eysinga: Nietzsche' s Godsdienst - GWS IV, 3-28, 1948 De Radicale Critiek in het gedrang? G.A. van den Bergh van Eysinga - Godsdienstwetenschappelijke Studiën XV - 1954 Fragmentum Muratorianum - lateinisch - deutsch Textmodule für Bibleworks: Marcionitische Version des Röm/Gal - Text Marcionitische Version des Röm/Gal - Morphologische Version Apostolische Väter, BKV, deutsch für BW
Hinweis: Roger Pearse hat damit begonnen,
Heinrich Kellners deutsche Übersetzung des Tertullian zu digitalisieren.
Neu: Über den Leib Christi. Um 212-214 n. Chr (gegen Gnostiker und Marcion)
Journal of Higher Criticism - Neue URL Die Online-Ausgabe des Journal of Higher Criticism erscheint seit Mitte 2005 unter neuer Adresse und in neuem Design. Herausgeber des JHC ist nach wie vor Robert M. Price. Neuer Sponsor der Zeitschrift ist die Atheist Alliance International. Ausdrücklich wird angemerkt, daß sich die Aufgabenstellung des JHC mit dem neuen Sponsor nicht verändert hat. Die Beiträge des JHC suchen keine polemische Konfrontation mit dem Christentum, sondern die historisch-kritische Auseinandersetzung mit dessen früher Geschichte.
4 Seiten aus dem neuentdeckten Judas-Evangelium (engl. Übersetzung C. Hedrick) Seite 62 des Judasevangeliums mit englischer Übersetzung
http://www.michelvanrijn.nl/ Abbildungen
Michel
van Rhijn-Website Artikel:
Ekkehard W. Stegemann:
Verräter und Heilsbringer? Facts. Das Schweizer Nachrichtenmagazin
Marcionitische
Prologe Die Marcionitischen Prologe zu den Paulusbriefen, eine Quelle des Muratorischen Fragments.
Fragmentum Muratorianum - lateinisch - deutsch
Grabstein
auf dem Ehrengrab von
Das Ehrengrab von Bruno Bauer auf dem Neuen St.
Jakobi-Kirchhof in Berlin-Neukölln hat wieder einen Grabstein! Der Stein
enthält neben Namen, Geburts- und Todesdatum die Inschrift:
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